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Kurzgeschichte der Amtskellerei

In
der Südost-Ecke der einstigen Stadtmauer
von Stadtlauringen befindet sich die ehemalige
Amtskellerei.
Sie besteht
aus dem Amtshaus, dem Fürstenbau, dem Schüttbau und der Zehntscheune
und ist zur Kellereistraße hin durch eine hohe Mauer mit Toreinfahrt
abgeschlossen.

Das
Amtshaus war Verwaltungssitz und
Wohnung des Amtskellers, eines vom Fürstbischof eingesetzten Leiters
der Verwaltung und der Finanzen im Amtsbezirk.

Der Fürstenbau, ein Verbindungsbau zwischen dem Amtshaus
und dem Schüttbau, wurde als Unterkunft und
Repräsentationsgebäude für den Fürstbischof
errichtet.

Der
Schüttbau
diente als Lager für Getreide.


Die Keller im Amtshaus und
Schüttbau dienten der Aufnahme von Wein, Rüben, Kraut
ect.
In der
Zehntscheune
wurde die noch nicht ausgedroschenen Getreidegarben
gelagert, die als Zehnt ( Abgabe) eingezogen worden
waren.

1579
wurde
der Sitz des Amtes Rottenstein von Fürstbischof Julius Echter von
Mespelbrunn (* 1544 +
1617) nach Stadtlauringen verlegt.
1595 wurde
die Kellerei, d.h. die Lagerhaltung für Naturalien, des Amtes
Rottenstein nach Stadtlauringen verlegt; wahrscheinlich wurde zu
dieser Zeit mit dem Bau von Amtshaus, Schüttbau und Zehntscheune
begonnen.
1606 wurde
das neue Amtshaus unter Julius Echter
fertiggestellt.
1628 wurde
der Schüttbau fertiggestellt, unmittelbar danach der
Fürstenbau
1856 kam
die Anlage in Gemeindeeigentum.
Der
Schüttbau wurde zur Herstellung von Zigarren und Strohhülsen sowie
zum Trocknen von Kräutern genutzt.
Das
Amtshaus diente unter anderem als Wohnung, Kindergarten und
Schule
Ab 1925
bis
1996 diente der Schüttbau unter wechselnden Betreibern
als Lagerhaus mit Landhandel.
Am
22.09.2006 fand der Festakt zur Einweihung der renovierten Anlage
statt.
Am 23.09.
und 24.09.2006 bildete ein historischer Markt zusätzlich zum
regulären Herbstmarkt einen gelungenen Rahmen zum Tag der offenen
Tür in der Amtskellerei.
Für Tagungen und Feiern können die Räume
im Schüttbau und der Keller im Amtshaus angemietet
werden.
Bei
Interesse klicken Sie hier
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